|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 75,15 € |
78,15 € |
-3,00 € |
-3,84 % |
20.04/17:35 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0005773303 |
577330 |
- € |
- € |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Fraport-Aktie: Feedback zum Management-Meeting 14.12.2012
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Sebastian Hein, stuft die Fraport-Aktie (ISIN DE0005773303 / WKN 577330) unverändert mit dem Rating "kaufen" ein.
Während eines Gesprächs mit dem CFO der Fraport, Dr. Zieschang, und dem Leiter IR, Herrn Rüter, seien folgende Punkte deutlich geworden: Die Wintermonate würden nachfrageseitig schwierig bleiben, mit dem Sommerflugplan (Ende März) sei aber eine Verbesserung des Momentums zu erwarten. Die Verkehrszahlen für den November würden einen Passagierrückgang in Frankfurt von 2,7% zeigen, was bei einem Rückgang der Bewegungen von 4,6% mit einem Anstieg des Sitzladefaktors einhergegangen sei (+2,5 pp auf 72,1%). Für die restlichen Wintermonate sei nicht mit einer deutlichen Belebung zu rechnen. Die Guidance für 2012 sei nicht gefährdet.
Die zu erwartende Nachfragebelebung sollte aus Sicht der Analysten ausreichen, um die von ihnen erwarteten 2,2% Passagierwachstum im kommenden Jahr zu erreichen.
Fraport plane, im März eine Entscheidung zum Terminal 3 zu treffen. Die Analysten würden davon ausgehen, dass die Gesellschaft den Terminal mit leichter Verzögerung bauen werde. Ursprünglich sei der Baubeginn für das zweite Halbjahr 2013 angestrebt worden, sodass der Betrieb im Oktober 2017 aufgenommen werden könne. Um die Kapazitätsgrenze bereits Ende 2017 zu erreichen, wäre ein Passagierwachstum von 3% p.a. erforderlich, was aktuell fraglich sei.
Fraport gehöre (mit seinem Partner IFM) zu den vier verbliebenen Bietern für den Erwerb der portugiesischen Airports. Die Entscheidung hierüber solle bis zum 30.12. dieses Jahres kommuniziert werden. Das Management habe bei einer Vielzahl von Gelegenheiten erklärt, dass generell nur Angebote abgegeben würden, die den strengen Investitionskriterien gerecht würden. Insofern sei aus Sicht der Analysten nicht die Gefahr gegeben, dass Fraport zu teuer zukaufe. Weiter auf der M+A-Agenda stünden für 2013 das zweite brasilianische Flughafenportfolio (u. a. Rio de Janeiro, Belo Horizonte) und der Bieterprozess für den Betrieb des neuen Istanbuler Flughafens (Eröffnung geplant für 2015).
Nach den Verkehrszahlen hätten die Analysten ihre Schätzungen für das Passagierwachstum von 2,7% auf 2,2% gesenkt.
Das Kursziel bleibt aber aufgrund gestiegener Peer-Bewertungen bei 54,00 Euro, sodass die Fraport-Aktie weiterhin ein klarer Kauf ist, so die Analysten vom Bankhaus Lampe. (Analyse vom 14.12.2012) (14.12.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|